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Der Newsletter ist tot – lang lebe der Newsletter! Teil 1: "An" und "Von"

23 Okt 2017
·
von Sabrina Blazek

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In der Vergangenheit wurde der Newsletter mehrmals totgesagt. Es hat sich jedoch gezeigt, dass Newsletter seither keinesfalls an Relevanz eingebüßt haben – im Gegenteil steigt das Volumen geschäftlicher E-Mails weltweit weiterhin kontinuierlich um etwa 3% pro Jahr (Quelle: statista.com). Ein Aussterben des Mediums „Newsletter“ ist demnach auch in näherer Zukunft nicht zu erwarten.

Denn auch in Zeiten der überbordenden Social Media Nutzung kann die gezielte und persönliche Ansprache, die E-Mail Marketing ermöglicht, durch nichts ersetzt werden. Ein Newsletter ist für Sie bloß ein schnelles E-Mail? Dann laden wir Sie ein, die einzelnen Elemente eines Newsletters – und Sie werden sich wundern, wie viele es sind – mit uns gemeinsam Schritt für Schritt näher zu betrachten. Über die kommenden Wochen erläutern wir für Sie, was jeweils zu beachten ist - in Bezug auf

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An: Optimale Darstellung des Newsletter-Adressaten

Beginnen wir heute mit der Anrede, dem „An:“-Feld. Hier empfiehlt es sich, nach Möglichkeit den Namen des Empfängers statt dessen E-Mail Adresse anzuzeigen. Das schafft Vertrauen – es simuliert zumindest persönliche Bekanntschaft, indem nicht nur gezeigt wird, dass man die Kontaktdaten einer Person besitzt, sondern auch deren (korrekten!) Namen weiß.

Voraussetzung hierfür ist selbstverständlich, dass die benötigten Daten, d.h. zumindest Vor- und Nachname sowie eventuell Geschlecht und Titel, korrekt in der Datenbank vorliegen. Woher die Datenbankeinträge stammen variiert dabei – Interessenten können sich selbst eingetragen haben, die Daten können aber beispielsweise genauso aus der Gästedatenbank des Hotels stammen, die aus der Eingabe der Reservierungen bzw. Meldeblätter seitens der Mitarbeiter entsteht.

Neben der Fehlerquelle „Mensch“ (Vertippen beim Eintragen der Daten) gibt es zusätzlich immer die Gefahr von Fehlern innerhalb der Datenbank (seien diese nun technischer oder wiederum menschlicher Natur in Form von Anwenderfehlern). Mehrfache Tests vor dem Versand einer automatisierten Nachricht sind daher dringend anzuraten. Nichts ist peinlicher, als komplett falsche Namen zu verwenden, weil eine Zeile „verrutscht“ ist.

Zusätzlich empfiehlt es sich, den Empfängern die Möglichkeit einzuräumen, ihre Daten selbst zu bearbeiten – niemand sieht seinen Namen gerne falsch geschrieben oder wird nach einer Hochzeit (bzw. Scheidung) noch jahrelang mit dem „alten“ Namen angesprochen. Kann der Adressat seine Daten selbst korrigieren profitiert er von einer schnellen Problemlösung und der Absender von einer hohen Datenqualität sowie einem geringeren Abmelde-Risiko (wenn ich drei Mal als Empfänger eines Newsletters mit falschem Namen aufscheine ohne der Möglichkeit, die Information zu ändern, reicht es mir irgendwann und ich melde mich ab).

Von: Das Absender-Feld im Newsletter Marketing

Auch die Absenderadresse ist selbstverständlich von großer Bedeutung und liefert ein entscheidendes Kriterium in dem Sekundenbruchteil, der dafür verwendet wird, zu beschließen, ob eine Nachricht geöffnet oder ungesehen gelöscht wird. Je vertrauensvoller der Absender erscheint (in der vielschichtigen Abstufung zwischen altem Bekannten und offensichtlicher Spam-Adresse), desto wahrscheinlicher wird eine Öffnung.

Wichtig ist, dass hervorgeht, von wem die Nachricht stammt – im eigentlichen Sinne. Wenn „Max Mustermann“ im Marketing der „Firma Mayer“ arbeitet und mit dem Newsletterversand betraut ist, bieten sich unterschiedliche Möglichkeiten für die Einstellung des Absenders im Newsletter-Tool. Wenig zielführend dürfte üblicherweise „Von: Max Mustermann“ (bzw. „Von: max.mustermann@mayer.at“) sein – ausgenommen der Herr verfügt über einen großen Anteil persönlicher Bekanntschaften mit seinen Empfängern. Auch „Von: Marketing“ ist wenig aussagekräftig – eine Marketingabteilung gibt es in so gut wie jedem Unternehmen, der Empfänger erkennt somit nicht, wer die E-Mail geschickt hat. Empfehlenswert ist daher grundsätzlich, klar darzustellen, welches Unternehmen hinter der Aussendung steht – im vorliegenden Fall beispielsweise in Form der Angabe „Von: Mayer GmbH“ oder „Von: Mayer | Marketing“ etc.

"Der Newsletter ist tot - lang lebe der Newsletter! Diese beiden Parameter beeinflussen die Öffnungsrate: https://bit.ly/2yJfW2m“

Nun sind die ersten beiden Parameter, die entscheidenden Einfluss auf die Öffnungsrate von Newslettern haben, geklärt. In unserem nächsten Artikel erfahren Sie, was es bei der Festlegung der Betreffzeile und der Nachrichtenvorschau zu beachten gilt – zwei weitere, wichtige Entscheidungskriterien für oder gegen das Öffnen einer E-Mail Nachricht. Melden Sie sich unten gleich zu unserem Newsletter an, um als erstes über das Erscheinen neuer Artikel zu erfahren!

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