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SERP Optimierung: 4 Gründe, warum Google Meta-Beschreibungen ignoriert

18 Sep 2017
·
von Sabrina Blazek
SERPs Google Suchergebnisse optimieren

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Der Text, aus dem ein Suchmaschinenergebnis (SERP) besteht, ist häufig die erste Information, die eine Website einem User zur Verfügung stellt. Dieser erste Eindruck ist wie ein Schaufenster – er entscheidet, ob der User hereinkommt (die Website besucht) oder weitergeht (-scrollt). Die Optimierung der Suchmaschinenergebnisse stellt daher eine wichtige Komponente in der Suchmaschinenoptimierung dar. Wie die Ergebnisse verbessert werden können, um mehr qualifizierten Traffic zu erhalten und was man tun kann, wenn die Suchmaschine sich „weigert“, die Optimierungen anzuzeigen, lesen Sie hier.

Für eine bereits sehr gut suchmaschinenoptimierte Webseite lautete mein Auftrag vor ein paar Monaten, Vorschläge für eine noch weitere Verbesserung des Google Rankings zu erstellen. Ich kam unter anderem zu dem Schluss, dass die SERPs nicht optimal dargestellt werden, worunter die Klick-Rate leidet.

Kommen wir auf den Vergleich mit dem Schaufenster zurück. Je nachdem, an welcher Stelle ein Kunde das Einkaufszentrum betritt (welchen Suchbegriff er eingibt), sieht er auf Grund der Lage des Shops diesen schneller (Top Ranking für einen Suchbegriff), weiter weg (Ranking weiter unten in den Suchergebnissen) oder muss gar erst ein paar Schritte in den nächsten Gang oder ein anderes Stockwerk machen (auf die nächsten Suchergebnisseiten weiterklicken), um ihn zu sehen.

Der Shop wird also die besten Chancen auf geeignetes Publikum haben, wenn er sich strategisch gut platziert und das Schaufenster einen adretten Eindruck macht. Abhängig davon, wen der Shop anziehen möchte, gilt es also, den geeigneten Standort (bzw. die Entscheidung, für welches Keyword man ranken möchte) zu treffen. Ein Spielzeugladen wird gute Chancen in der Nähe der Kinderecke haben, ein Bandagist sollte hingegen ohne weite Gehwege vom Lift erreichbar sein.

Habe ich nun mein Publikum vor der Vitrine, ist der nächste Schritt, es hereinzuholen – in der Suchmaschinenoptimierung bedeutet das, den User durch das Suchmaschinenergebnis zu einem Klick zu animieren. Doch wie kann ich beeinflussen, wie meine SERPs aussehen? Die Antwort lautet: Durch die Optimierung der Metabeschreibungen.

„#SERPs sind wie Schaufenster: Position & attraktive Aufmachung bringen Kunden! 4 Tipps zur Optimierung: https://bit.ly/2haCYIY #SEO“

Was sind Metabeschreibungen und wie können sie optimiert werden?

Zur Optimierung der SERPs empfahl ich dem erwähnten Kunden die Verwendung von Meta-Beschreibungen. Diese Beschreibungen, die im Content Management System eingestellt werden können, schlagen Google (und natürlich auch anderen Suchmaschinen) vor, welche Titel und Kurztexte angezeigt werden sollen, wenn die jeweilige Seite als Suchergebnis ausgegeben wird.

Wie sich herausstellte, waren diese bei unserem Auftraggeber jedoch bereits im Einsatz – sie werden nur leider bislang von Google nicht verwendet. Daher machte ich mich daran, herauszufinden wie man dies umgehen kann und teile hier meine Liste an möglichen Gründen, weshalb Google Meta-Beschreibungen ignoriert und was Sie dagegen unternehmen können.

Grund 1 – Duplikate in den Meta-Titeln und Meta-Beschreibungen

Es kann den Besten passieren. Man investiert so viel Liebesmühe in seine Meta-Titel und Meta-Beschreibungen, dass man es zu schade findet, diese nur auf einer einzigen Seite zu verwenden oder man erstellt neue Seiten, indem man alte samt deren Meta-Beschreibungen kopiert - und schon produziert man Duplikate, die Google als solche erkennt und daher gegen als relevant erachtete Bausteine der jeweiligen Seite austauscht. Daher: Ignoriert Google Ihre Meta-Beschreibungen checken Sie einfach, ob diese wirklich alle einzigartig sind oder mehrfach verwendet werden und ändern Sie Duplikate gegebenenfalls entsprechend ab.

Grund 2 – Content und Meta-Descriptions weisen eine Schere auf

Google zeigt die Meta-Beschreibungen in den Suchergebnissen nur dann an, wenn es der Meinung ist, dass diese die bestmögliche Beschreibung der Seite darstellen. Sollten Diskrepanzen erkannt werden, zum Beispiel weil Keywords in der Meta-Beschreibung vorkommen, die im Fließtext nicht verwendet werden, kann es leicht sein, dass Google sich stattdessen selbst eine Passage aussucht, die es für eine treffendere Inhaltsbeschreibung der Seite hält. Tipp: Prüfen Sie Ihre Seiten auf Konsistenz mit den Meta-Beschreibungen und nehmen Sie allenfalls Anpassungen in Themen und Begriffsverwendungen vor.

Grund 3 – Falsche Länge der Meta-Beschreibungen

Die Länge des anzeigbaren Textes in den Suchergebnissen ist beschränkt. Google möchte dem User eine möglichst übersichtliche Auswahl bieten und zeigt daher streng nur Inhalte mit einer gewissen Maximallänge an. Längere Texte werden mit "..." abgekürzt oder schlichtweg aussortiert und gegen von Google gewählte Content-Snippets ausgetauscht. Der Seitentitel sollte für eine vollständige Darstellung in den Suchergebnissen maximal 600 Pixel breit sein - das entspricht etwa 55 bis maximal 70 Zeichen. Auch die Meta-Description misst Google in Pixel - hier liegt das Maximum üblicherweise bei 500, was etwa 139 bis 156 Zeichen entspricht. Umgekehrt kann für zu kurze Meta-Texte gelten, dass diese aus der Sicht von Google womöglich nicht ausreichend Information beinhalten, um den User zum Klick zu bringen. Überprüfen Sie daher die Länge und Aussagekraft Ihrer Meta-Beschreibungen und passen Sie diese gegebenenfalls an.

Grund 4 – Die Meta-Beschreibung stellt keine Antwort dar

In Zeiten der Long-Tail-Keywords (User geben anstelle weniger Wörter ganze Sätze und Fragen in die Google Suche ein) achtet Google besonders darauf, dass der User Antworten erhält. Stellen Meta-Titel und Meta-Beschreibung keine Antwort auf die Frage des Suchenden dar, kann es vorkommen, dass Google stattdessen versucht, sich der Antwort aus einer Zusammenstellung anderer Inhalte der entsprechenden Seite anzunähern, da dies die Klickrate erhöht. Im Rahmen einer Keywordrecherche (auch in unseren Check On Marktauftrittsanalysen enthalten) kann festgestellt werden, welche Fragen die Zielgruppe häufig stellt - anschließend können Sie Ihre Seite dahingehend optimieren, diese zu beantworten.

Welcher Grund könnte es bei Ihrer Webseite sein? Ich empfehle, den wahrscheinlichsten Fehler zuerst zu beheben. Anschließend lassen Sie Ihre Webseite über die Google Search Console erneut crawlen. Sollte nach einigen Tagen nicht der gewünschte Effekt eingetreten sein, können Sie versuchen, die Sache anhand der obenstehenden Möglichkeiten weiter zu ergründen. Im Endeffekt kann jedoch niemand Google dazu zwingen, Suchergebnisse zu ändern – sollte also alle Liebesmühe erfolglos scheinen, kann man sich mit dem Wissen trösten, dass User üblicherweise nach fett geschriebenen Suchbegriffen scannen und entsprechend Klicks produzieren und selten den gesamten Text des jeweiligen SERPs lesen. Anders ausgedrückt: Wenn Sie das Produkt, das der Kunde verzweifelt sucht, im Schaufenster haben, wird er darüber hinwegsehen, dass die Handschrift auf dem Preisschild schlecht lesbar ist.

Sind Sie mit der Darstellung Ihrer Webseite in den Google Suchergebnissen unzufrieden? Wir helfen Ihnen gerne, diese zu optimieren - nehmen Sie gleich unverbindlich Kontakt mit unserer Expertin auf.

Sie erreichen mich telefonisch unter:

+43 681 20 79 37 54

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